Hilfreiche Tipps und Informationen aus meiner Praxis zu allen Themen der Naturheilkunde
Naturheilpraxis Lena Herr

Die Hausapotheke der pflanzlichen Heilmittel.

BRANDWUNDEN:

Um eine leichte Verbrennung schnell und effektiv zu behandeln, sollte man immer ein paar saubere Tücher oder etwas Eis bzw. Kühlkomprssen parat haben. Den Umschlag auf die verbrannte Stelle legen und die Haut damit kühlen, bis das Tuch Körpertemperatur angenommen hat. Mehrmals wiederholen, bis der Schmerz abgeklungen ist.Die Kälte darf nicht zu intensiv sein, sonst besteht die Gefahr eines Kälteschadens. Genauso hilfreich ist ein Umschlag aus kaltem Kamillentee. Er kann ebenfalls nach einem Sonnenbrand angewand werden und verhindert die Entzündung. Vorsicht, Kamille hat eine Reizwirkende Eigenschaft und darf deshalb nicht am Auge angewandt werden, deshalb darf Kamille bei Verbrennungen im Gesicht nicht eingesetzt werden!

Wundheilung:

Bei kleinen Wunden (leichte Schnitt oder Schürfwunden hat sich Sesamöl bewährt. Die Wunde zuerst desinfizieren, dann auf ein sauberes Baumwolltuch ein paar Tropfen Sesamöl tröpfeln und als Kompresse auf die Wunde legen. Anschließend mit einem Pflaster oder Verband fixieren. Sesamöl enthält sehr viel Vitamin E. Dieses wirkt entzündungshemmend und fördert die Zellneubildung. Auch bei wundem Zahnfleisch hilft Sesamöl. Ein paar Tropfen sanft auf die schmerzende Stelle reiben.

Verbrannte Zunge:

Wenn man sich die Zunge verbrannt hat, schnelle Hilfe bringen ein paar Tropfen Zitronensaft, auf die verbrannte Stelle träufeln. Die Inhaltstoffe der Zitrone wirken antibakteriell und entzündungshemmend.

HUSTENREIZ:

Minze, Thymian und Eukalyptus haben krampf- und schleimlösende, sowie abschwellende Eigenschaft. Außerdem haben sie eine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung.  Ein paar Tropfen in eine Schüssel mit heißem Wasser geben und den Dampf inhalieren.

Vorsicht bei Kinder und alten Menschen - Verbrennungsgefahr!

Fieber:

Bei Fieber bis 39,0 Grad kann man mit einem alten unn sehr wirksamen Hausmittel selbst behandelt werden: mit Wadanwickel.Dafür benötigt man lauwarmrs Wasser und ein Baumwolltuch. Das Tuch im Wasser nass machen und auf die Waden legen und mit dem trockenem Tuch locker umwickeln.

Kein kaltes Wasser verwenden, das stresst den Körper zu stark! Sobald der Wickel Körpertemperatur erreicht hat ca, nach 15 bis 20 Minuten den Wickel entfernen und bei Bedarf, wenn die Waden wieder warm sind den Vorgang wiederholen.

Ohrenschmerzen:

Ein sehr gutes Mittel gegen Ohrenschmerzen ist Kohlauflage. Wirsing wirkt genauso wie Weißkohl. Ihre Inhaltstoffe wirken stark etnzündungshemmend. Die Blätter vom Kopf abtrennen und auf eiem Baumwolltuch mit einem Nudelwalzer platt walzen bis der Saft austritt.Die Blätter mit dem Tuch ans Ohr legen und mit einem Band oder Mütze fixieren.Über Nacht einwirken lassen. Drei bis Fünf Nächte den Vorgang wiederholen bis die Entzündung abgeklungen ist.

BLÄHUNGEN:

Fencheltee ist ein altbewährtes und schnell wirksames Hausmittel bei Blähungen und Völlegefühl. Deshalnb gehört der Fecheltee immer in jede Notfallapotheke. Auch kleine Kinder mögen diesen Tee, bei Bedaf kann er mit etwas Honig gesüßt werden.

Bei der Zubereitung darauf achten, dass der Tee mit kochendem Wasser übergossen wird, erst dann werden im Tee die ätherischen Öle frei, zehn Minuten ziehen lassen.

Bei schmerzhaften Luftansammlungen im Darm und Magenbereich, einfach ein paar Kümmelsamen vor dem Essen genießen.

Der Tee aus Fenchel, Anis und Kümmel beruhigt den Verdauungstrakt und fördert auch das Einschlafen.

VERSTOPFUNG:

Bei der Verstopfung muss die Motorik des Darmes angeregt werden. Hier helfen getrocknete Leinsamen. Zwei Esslöffel davon zweimal am Tag. Mit Helfe der Polysaccharide, die Leinsamen enthalten und viel Wasser, vergrößern sie Volumen des Darmes. Das setzt den Darm wieder in Bewegung. Die Voraussetzung ist natürlich, dass viel Wasser getrunken wird mindestens ein halber Liter zu den Leinsamen. Die Pektine im Apfel wirken auf gleiche Weise, als frische Apfel, getrocknete Apfelringe, Apfelmus. Auch hier ist es notwendig viel zu trinken.

Durchfall:

Bei Durchfall einen rohen Apfel so lange im Mund kauen, bis er sich wie Mus anfüht, dabei werden aus dem Apfel die Pektine freigesetzt, die das Zuviel an Flüssigkeit im Darm binden. Für kleine Kinder sollte man den Apfel reiben und evtl.mit etwas Karotte süßen.

Nasenbluten:

Bei Nasenbluten den Kopf leicht nach vorne neigen, um zu vermeiden das Herunterschlucken des Blutes. Das heruntergeschlucktes Blut kann sonst zur Übelkeit und sogar zu Erbrechen führen. Einen kalten Umschlag auf den Nacken legen. Durch den Kältereiz wird das vegetative Nervensystem stimmuliert, was zu einer verminderten Durchblutung der Schleimhäute in der Nase führt.

Verspannungen:

Eine schnelle Linderung bringt eine Einreibung mit Lavendelöl. Lavendelöl enthält ätherische Öle, die die Durchblutung fördern, Wärme spenden und so die verspannten Muskeln wieder geschmeidig machen. Etwas Lavendelöl auf die Handfläche geben und durch Aneinanderreibewn erwärmen. Anschließend sanft auf die betroffene Körperstelle streichen.

Verstauchungen und Muskelzerrungen:

Bei Verstauchungen und Muskelzerrung muss das Gewebe beruhigt werden, deshalb ist es sinvoll in der Hausapotheke etwas Arnika-Lösung zu haben. Diese enthält ätherische Öle und Flavonoide, die abschwellend und entzündungshemmend wirken. Einen feuchten, kalten Umschlag mit Arnika-Lösung beträufeln und auf die schmerzhafte Stelle legen. Alternativ können auch ein paar Tropfen direkt aufgetragen und verrieben werden. Die Behandlung zwei- bis dreimal täglich wiederholen, bis der Schmerz abgeklungen ist. Liegt eine akute Verstauchung vor, die betroffene Extremität hochlagern- das beschleunigt die Abschwellung.

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