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Naturheilpraxis Lena Herr

Rückenschmerzen durch verklebte und verhärtete Faszien! Schnelle Hilfe mit der DORNTHERAPIE

Die verklebten Faszien führen nun zu zwei unterschiedlichen Problematiken:

Durch Verlust der Zugkraft und Flexibilität wird die Bewegungsfähigkeit der betroffenen Muskelfasern deutlich eingeschränkt.

Durch Quetschung der Nerven, die in diesem Gewebebereich verlaufen, kann es zu empfindlichen Schmerzen kommen.

Bei Rückenschmerzen soll es gar so sein, dass nur in 20 Prozent der Fälle die Bandscheiben verantwortlich sind, so Faszienforscher Dr. Robert Schleip, Humanbiologe und Leiter des Fascia Research Project der Univirsität Ulm. Die übrigen 80 Prozent haben andere Ursachen, darunter nicht selten verklebte Faszien!

Wenn Flüssigkeitsanteil im Körper niedrieger wird, besonders bei älteren Menschen, dann verschiebt sich das Verhältnis zwischen faserigen und wässrigen Anteilen. Mit der Veränderung der Flüssigkeitsanteile verändert sich auch die räumliche Struktur der Faszien.Statt der normalerweise rautenförmigen Anordnung, sehen die Faszien jetzt wie ein verknotetes Wohlknäuel aus. Die Faszien wachsen ineinander,  verfilzen und beginnen an allen Ecken und Enden miteinander zu verkleben.

Dies hat zwangsläufig zur Folge, dass die Bewegungsmöglichkeit der Muskeln zunehmend eingeschränkt wird. Verhärtet sich das Fasziengewebe schließlich, wird das Beugen oder Strecken der Gelenke immer schmerzhafter.

Verklebte und verhärtete Faszien sind eine Gefahr für Organe und Gehirn. Da das Fasziengewebe den gesamten Organismus wie ein Netz umspannt, ist es nur eine Frage der Zeit, wann die Organe von der Verhärtung der Faszien ebenfalls betroffen sind. Dies ist besonders dramatisch, da eine starre Außenhülle die Organe darin behindert, Nährstoffe in ausreichendem Masse aufzunehmen und Schadstoffe in angemessenem Umfang abzugeben. Die Blutzufuhr und damit die Sauerstoffversorgung der Organe werden ebenfalls erschwert, so dass die Lebenskraft der betroffenen Organe stetig nachlässt.

Bewegungsmangel und Stress sind Feinde der Faszien!

Für die Erhaltung ihrer stabilen und gleichzeitig geschmeidigen Struktur sind die Faszien auf adäquate Bewegung angewiesen. Ein Mangel an Bewegung führt dazu, dass sich das Fasziengewebe pathologisch verändert. Es verfilzt, verklebt

und verhärtet. Insbesondere Menschen, die einer ausschließlich sitzenden Tätigkeit nachgehen, werden die Veränderung des Gewebes mit der Zeit in Form von Nacken-, Schulter- oder Rückenschmerzen zu spüren bekommen.

Auch der Stress schadet den Faszien, wenn der Stress von langer Dauer ist (chronischer Stress). Wenn der Stress zu lange anhält, bleiben die Faszien permanent in Spannung. Dadurch verlieren sie ihre Flexibilität und verhärten schließlich.

Übersäuerung schadet den Faszien!

Auch Übersäuerung des Körpers, wo das Verhältnis zwischen Säuren und Basen zugunsten der Säuren verschoben ist. Die Faszein haben aufgrund ihres hohen Flüssigkeitsanteils einen besonders intensiven Kontakt zu den in der intrazellulären Flüssigkeit anfallenden Säuren. Daher sind es auch die Faszien, die als erstes auf eine Übersäuerung reagieren. Die Säure reizt das Gewebe, so dass Entzündungen in allen Körperbereichen entstehen können. Auch die Nerven, die von den Faszien umhüllt sind, werden durch den Säureüberschuss gereizt, was sich dann in undefinierbaren Schmerzen äußern kann.

Viele Faktoren tragen zur Übersäuerung bei. Hierzu zählen eine ungesunde Ernährungs- und Lebensweise, chronischer Stress, psychische Probleme, körperliche Überforderung etc.

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